Montag, 29. Oktober 2007

Was macht einen guten Fotografen aus?

Ich betätige mich jetzt seit ungefähr zwei Jahren als Fotograf. Wenn man sich im Internet und auch in der realen Welt umschaut, kann man sagen, dass meine fotografische Laufbahn wohl erst am Anfang steht. Dennoch gefallen mir die Bilder, welche ich fotografiere und durch das Feedback von Unbekannten und den Models, welche ich ablichte, wird mir sehr oft aufrichtiges Lob ausgesprochen. Ich besitze keine HighEnd-Kamera und auch mein sonstiges Equipment ist alles andere als professionell. Also wie kann es sein, dass ich mit solch beschränkten Mitteln trotzdem gute Fotos mache? Meine eigene ganz persönliche Erklärung liegt dabei im Menschen selbst. Man muss nicht professionell ausgestattet sein oder Fotografie gelernt oder studiert haben, um dennoch gute Bilder zu machen, welche beim Betrachter ankommen. Man muss lediglich sich selbst kennen und im Stande sein, seine eigenen Eindrücke in den Bildern wiederzuentdecken. Als Fotograf muss man, genau wie ein Zeichner oder Bildhauer, als erstes lernen zu sehen. Das Auge muss die Umwelt begreifen lernen und der Verstand und das Herz müssen in der Lage sein, diese Impressionen zu verarbeiten und nachträglich für den Betrachter aufbereiten können. Wer diese Fähigkeit besitzt wird in jedem Fall bessere und gefühlsbetontere Aufnahmen machen als jeglicher studierte Kunstprofessor.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

wer sagt denn, dass Du gute Fotos machst? Es ist nicht mal eine gute Bildbearbeitung. Mal ehrlich, guck Dir lieber wirklich gute, ausgezeichnete Fotografen und ihre Arbeiten an, und frage Dich was sie anders als Du machen, denn Deine Fotos sind, objektiv betrachtet, bestenfalls mäßig.

Jörg Zimmermann hat gesagt…

ich mag anonyme, die eine subjektive bewertung in die weiten des internets blasen ohne ihr gesicht zu zeigen... denn zu gerne würde ich sehen, wer das gesagt hat... und welchen backround diese person hat...

gut ist völlig subjektiv... und ja... dafür, dass ich gerade mal 3 jahre dieses hobbie betreibe, sind es gute bilder... denn wenn ich nach links und rechts schaue, sehe ich hobbiefotografen, die seit 20 jahren für mich subjektiv bewertet, müll fabrizieren... aber hey... auch sie haben spass daran... und das ist gut so! ;)

Anonym hat gesagt…

Oh ja, mein Background, das gibt ja dem Kommentar erst das nötige Gewicht. Ich arbeite seit langem für Werbe- und Designagenturen, also muss ich wissen was ein gutes Foto ist. Ich fotografiere auch seit Jahren, aber nicht auf dem Niveau, wo ich mich bezahlen lassen kann. Doch das hilft sehr bei der Art-Direktion bei diversen Shootings.

Wenn Du Porträtfotografie magst, guck Dir Annie Leibovitz oder David LaChapelle an, wenn Dich die Motive nicht beeindrucken, dann lerne wenigstens das Bild zu komponoeren, und mit dem Licht umzugehen.

Spaß am Hobby zu haben ist prima, aber bezeichne Deine Ergebnisse nicht als gut, sie sind alles andere als das. Vielleicht besser als der Müll, den angeblich andere fabrizieren, doch es bleibt nur ein besserer Müll.

Im Moment stellst Du einfach Deine Models hin, und drückst ab, um später im PS zu dodgen/burnen. Aber auch das muss gelernt sein, Du kannst es einfach nicht gut, ehrlich nicht. Deine Bilder haben prollige Farben und von der Komposition her meist unglücklich. Der Fehler den Du am Liebsten machst: glattgebügelte Gesichter, und überschärfte Details der Kleidung. Keine Tiefe durch das schlecht gesetze AKzentlicht. Die Composing wirken nicht echt weil Du Unterschiede in der Auflösung/Winkel/Farben nicht korrigierst. Lies ein gutes Buch über Lithoarbeit, obwohl keine Litho ein schlechtes Foto retten kann.
Du willst oft zu viel in ein Bild packen, und im Endeffekt hast Du eine Textur, kein Foto.

Es ist alles nicht böse gemeint, ich bin zufällig auf diesen Artikel gestossen, und die Überschrift hat mich neugierig gemacht, aber Deine Fotos sagen überhaupt nicht, dass Du ein guter Fotograf bist, eher ein Blender mit einer Cam.

Anonym hat gesagt…

Ihr seit beide voll die Helden.

Anonym hat gesagt…

hey jörg,
es ist doch völlig egal ob irgendwelche leute deine bilder für "gut" oder "schlecht" halten. Was wichtig ist dass deine bilder dir gefallen und du macht es ja nicht beruflich also müssen deine Bilder auch gar nicht perfekt sein. ich bin mir SICHER dass deine bilder im laufe der Zeit immer besser werden und du eingebildeten "super-fotografen" das wasser reichen kannst. mach einfach weiter!! :D

Anonym hat gesagt…

was ich eitel, dreist und arrogant finde ist, dass du meinst das die bilder von anderen hobby fotografen müll sind und deine etwas besser wären. Du lobst dich selbst und willst auch von anderen gelobt werden. Wenn aber ein negatives Kommentar kommt bist du nicht fähig dies zu akzeptieren und diskutiert um den heißen brei.

Mach doch einfach deine bilder ohne lob zu erwarten...einfach nur deshalb weil es dir spaß macht.

Deine bilder sind außerdem auch nicht mein geschmack und deine models sind zum k*tzen. Such dir bessere models und deine bilder werden bestimmt schöner werden.

Aber tu uns allen nur den gefallen und erwarte kein lob von uns!

1. ein echter könner braucht kein lob und

2. sind deine Bilder nicht lobenswert

du musst noch viel üben.

viel spaß und erfolg

PS. denk nicht das es böse gemeint ist!! :D

dirk hat gesagt…

Um was geht es den hier ... Backround: Werbe- und Designagentur mit Fachwissen und dann Namen wie Leibovitz oder LaChapelle nennen? Seit doch einfach ehrlich miteinander.

Anonym hat gesagt…

Hallo,...

ich bin gelernter Fotograf und möchte nach dem lesen der Kommentare auch meinen Senf abgeben.
Mittlerweile ist es sehr schwer als Fotograf sein Geld zu verdienen und der Zusturm jeglicher Hobbyfotografen wie auch immer besser werdender Technik macht es nicht einfacher. Dennoch bleibt der eigene Stil eines Fotografen immer entscheidend. Fotografen werden -je nach Inszenierung oder Thema- oft wegen Ihres Schwerpunktes gebucht. Ein Fotograf der sich Zeit seiner Aktiven Phase nur mit dem abblichten von Gläsern beschäftigt wird wahrscheinlich auch, bei einer geeigneten Räpresentanz, irgendwann Werbung für ein solches Unternehmen machen usw.

Deine Bilder hauen mich jetzt auch nicht gerade vom Hocker, aber ich denke sie sind auf alle Fälle besser als die eines Hobbyknipsers. Die Sepiatonung und auch die Motive wie auch die Inszenierung der Bilder sind nicht mein Geschmack. Teilweise finde ich die Sachen auch einfach zu Überarbeitet. Mit Sicherheit finde ich deine Bilder aber besser als die des Dorffotografen der in meiner Kindheit neben uns gewohnt hat. und das ist ziemlich relativ. Mach auf alle Fälle weiter und wenn das Thema dich gar nicht mehr loslässt, versuche dich bei einem Fotografen als Assistent oder bei einem Agenten zu bewerben. Wer weiss

Inga hat gesagt…

Ich finde den Text echt hilfreich von dir!
Deine Bilder gefallen mir.
Ich liebe schon seit knapp 8 Jahren die Fotografie und bin selber erst 15 (bald 16). Ich selber finde es aber schwierig, das Hobby zum Beruf zu machen. Dies höre ich auch oft von Anderen. Jedoch wäre dies mein Traumberuf. Fotografin!
Hast du sonst noch irgendwelche Tipps?

Anonym hat gesagt…

Hallo. Alle Achtung für Dein Selbstbewußtsein. Ich stehe auch erst am Anfang des Fotografen-daseins. Über Geschmäcker läßt sich bekanntlich ausgiebig streiten.. Ich bin zwar kein Huhn und weiß trotzdem, ob ein Ei gut ist oder nicht. Deine Bilder würde ich nicht als gut bezeichnen. Sorry, viele sogar wie gewollt und nicht gekonnt. Verschiedenes ist mir aufgefallen und das ist jetzt nicht bös, sondern als Tipp gemeint. Bildbearbeitung überzogen / keine interessante Bildaussage oder nicht stimmig in sich (gerade bei Akt ist´s dann nur Fleischbeschau) / Hochzeitsbilder uninteressant, bilden kein Gefühl der Situation ab / Fotogallerie Gefühl? Da seh ich keine Emotionen, sondern Colorierungen, - also, bevor ich mir jetzt immer noch mehr Deiner Bilder antue... Lies mal was von Feininger ein Paar Bücher über Licht, den fotografischen Blick, die fotografische Idee etc. - nach 2 huch, mittlerweile fotografierst Du schon 8 Jahre?? und solche Bilder?? Öhm, ich glaube, mehr sag ich jetzt hier nicht mehr. Viel Glück weiterhin.
Ich hätte Dir lieber eine PN geschickt, als das hier so zu veröffentlichen.